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Gottes Werk und Adams Beitrag
Formen der Interaktion zwischen Mensch und Gott im Mittelalter
14. Symposium des Mediävistenverbandes
Jena, 27. bis 31. März 2011

Die mittelalterliche Welt ist in allen ihren Lebensbereichen von mehr oder weniger expliziten Verhältnisbestimmungen des Menschen zu Gott geprägt. Das Symposium soll im Zusammenspiel der unterschiedlichen Disziplinen diese in ihrer Ausprägung unterschiedlichen Relationsebenen ausleuchten, indem die Wechselbeziehungen zwischen Gott und Mensch, Gottesbild und Menschenbild, Schöpfer und Kreatur sowie göttlicher und menschlicher Schöpfung / Schöpferkraft in ihrer gegenseitigen Bedingtheit in den Blick genommen werden.

Der Begriff der Interaktion ist dabei bewusst weit gefasst. In vielen Fällen überschneidet er sich mit der Vorstellung einer Kommunikation zwischen Mensch und Gott. Daher kommt der medialen Funktion von sprachlichen, aber auch anderen zeichenhaften Äußerungen (wie Musik und Bildender Kunst) bei der Erschließung der ganzen Bandbreite unterschiedlicher Vermittlungsweisen zwischen menschlicher und göttlicher Sphäre eine besondere Bedeutung zu.

Komplementär zu den im christlichen Mittelalter dominanten Vorstellungen ist auch das Gottes- bzw. Menschenbild nichtchristlicher Religionen – in diesem Zusammenhang vor allem des Islam und des Judentums – zu berücksichtigen.

Bitte beachten Sie auch die Hinweise zur Sonderausstellung (text/pdf) (Stand: 01.03.2011) Schätze auf Pergament und Papier der Thüringer Universitäts- und Landesbibliothek Jena aus Anlass des Symposiums.

Kontaktadresse:
Prof. Dr. Thomas Honegger
Institut für Anglistik und Amerikanistik
Friedrich-Schiller-Universität
D – 07743 Jena
E-mail: jena2011@uni-jena.de
Homepage: http://jena2011.kolbitar.de
Plakat: PDF-Version
Programmheft: PDF-Version (Änderungen siehe hier)

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